Rückenschmerzen

Rückenschmerzen haben sich mittlerweile zu einer Volkskrankheit entwickelt. Abgesehen von Infekten sind Rückenschmerzen der zweithäufigste Grund, einen Arzt aufzusuchen.

Erste Beschwerden verschwinden zwar häufig spontan und ohne Behandlung, aber bei über 60 Prozent der Betroffenen treten erneut Beschwerden auf. Von chronischen Rückenschmerzen spricht man, wenn die Symptome (Beschwerden) länger als zwölf Wochen anhalten.

Rückenschmerzen können sowohl organische als auch psychische Ursachen haben. Oft beeinflussen sich diese Komponenten gegenseitig. In der Anfangsphase der Erkrankung treten häufig unspezifische Beschwerden auf. Diese können sich in Morgensteifigkeit, Verspannung oder Schwäche äußern. Solche Symptome werden meist bagatellisiert oder durch Aktivität verdrängt. Später treten dann stärkere Beschwerden mit längerer Erkrankungsdauer auf. Man unterscheidet den plötzlich auftretenden Rückenschmerz (Lumbago) vom Wurzelreizsyndrom (Lumboischialgie) mit Kreuzschmerzen, die auch in die Beine ziehen. Auch Bandscheibenvorfälle verursachen starke Rückenschmerzen.